Braunes Langohr in Buckhorn gerettet

Heute früh, gab es einen ungewöhnlichen Alarm an unserer Schule. Die Kinder der VSKb von Frau Neumann fanden eine erschöpfte Fledermaus!

Schnell wurde der Fundort abgesperrt. Mit Unterstützung von unserem Betriebsarbeiter, Herrn Zalewski, wurde das Fundtier schonend geborgen. Unsere Schulsekretärin Frau Javid, recherchierte im Netz und fand die Not-Telefonnummer vom NABU. Mit den Hinweisen vom NABU wurde ein Karton mit Küchenpapier ausgelegt, Luftlöcher in den Deckel gemacht, ein Schälchen mit Wasser in den Karton gestellt, „Bucki“ wurde hineingebettet und vor das Fenster von Frau Javid gestellt. Bis zur Abholung von zwei ehrenamtlichen Fledermausbeauftragten wurde regelmäßig nach „Bucki“ geschaut. Aber dieser bewegte sich nicht vom Fleck.

In den geschulten Händen von Herrn Westermann erwachte der kleine Fledermaus-Mann zum Leben. Gierig trank er das angebotene Wasser und es blieb nicht nur bei einem Mehlwurm. Bestimmt 7 oder 8 brauchte es , um Bucki satt und zufrieden zu machen.

Es handelt sich bei dieser Fledermaus um ein „Braunes Langohr“, dass am liebsten kopfüber und an einem Fuss hängend, frisst. Diese Art von Fledermäusen hat einen festen Lebensmittelpunkt, von dem sie sich zur Nahrungssuche maximal 1 km entfernt. Unser „Bucki“ hat zwei kleine Löcher in einem Flügel. Vielleicht war dies der Grund, dass wir ihn gefunden haben. Er wird nun von einem ehrenamtlichen NABU Mitglied versorgt und sollte dann wieder gesund zu uns an die Schule zurückkommen. Wir werden informiert, wann die Auswilderung erfolgt und können dann dabei zuschauen.

Bis dahin können wir uns an den Fotos von unserem „Bucki“ erfreuen.

Ein großer Dank vom NABU geht an alle, die Bucki gerettet haben: an die Kinder der VSKb, an Frau Neumann, an Herrn Zalewski und an Frau Javid!
Noch ein wichtiger Hinweis: gefundene Fledermäuse sollen grundsätzlich nur mit Handschuhen angefasst werden. Einige Arten können kräftig und schmerzhaft zubeißen.